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EISTROLL "Dimitrios" (2005) Aus den dunklen Niederungen Helvetiens steigt dieses Quartett mit dem klingenden Namen Eistroll hervor und präsentiert der geneigten Hörerschaft mit "Dimitrios" das erste Zeugnis seiner Tonkunst. Tief in der alten Schule des Schwarzmetalls verwurzelt, kracht der Sound schön knorrig und vor Kälte klirrend aus den Boxen und versprüht die notwendige Atmosphäre. Die Produktion (aufgenommen und gemixt/ gemastert wurde "Dimitrios" in wenigen Stunden auf etwa gleich wenigen Spuren) ist an der Grenze der Minimalistik, angesichts der eben erwähnten Tatsachen vermag man da aber eine Auge zuzudrücken, auch wenn die Gitarren teilweise zu wenig deutlich sind und die gelungenen Riffs manchmal etwas verloren gehen und beispielsweise der Beginn von "The Army Of The Ice-Trolls" zu dumpf erschallt - dafür in der Folge mit starkem Arrangement überzeugt. Hervorzuheben sind zweifellos Vritras heiserer, aber schön giftiger Kreischgesang sowie das punktgenaue, abwechslungsreiche Schlagzeugspiel von M.G. Einflüsse, ja Einflüsse sind einigermassen klar zu nennen, hauptsächlich natürlich die ganzen alten Bands aus dem hohen Norden. Trotzdem schimmert bereits auf "Dimitrios" ein eigenständiges Wesen hervor, und auch wenn die Demo-Scheibe kein Meisterwerk geworden ist: Der erste Schritt von Eistroll auf dem Pfad des helvetischen Black Metals ist auf jeden Fall gelungen, denn Einsatz, Ehrlichkeit und Authentizität stimmen. Line-Up: Vritra (Gesang), Zephiroth (Gitarre), H. Geisth (Bass), M.G. (Schlagzeug)
Bewertung Dimitrios 7,2/ 10 Bewertungstabelle von Taste Of Black 10 = Klassiker, 9 = Super, 8 = Geil, 7 = Gut
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